Korrektur der äußeren Nase


Rhinoplastik

 

Ziel der Operation ist es, die Anteile der Nase zu harmonisieren und die Nase dem Gesicht anzupassen. In gleicher Sitzung können auch gegebenenfalls bestehende Nasenatmungsbehinderungen korrigiert werden.

Die Nase besteht aus einem knöchernen und knorpeligen Gerüst, das von einem Hautmantel bedeckt wird und mit Schleimhaut ausgekleidet ist. Die Operation kann in fast allen Fällen vom Naseninneren ausgeführt werden, so dass keine sichtbaren Narben entstehen. Dabei ist es notwendig, den Hautmantel vom knöchernen und knorpeligen Nasengerüst abzuheben. Das führt zu Schwellungen und Verfärbungen. Während letztere meist in zwei, spätestens drei Wochen abklingen, können geringe Schwellungszustände noch einige Monate anhalten. Schwellungen und Verdickungen, auch einseitig, gehören zu den häufigsten Erscheinungen, die nach der Operation noch behandlungsbedürftig sind. Besonders betroffen ist hierbei der Bereich oberhalb der Nasenspitze, gerade bei sehr dicker Haut. Andererseits können bei dünner Haut in seltenen Fällen durch Narbenzug äußerlich sichtbare Einziehungen entstehen.

Besonders bei Patienten, die zu Durchblutungsstörungen neigen, kann die Haut des Nasenrückens oder der Nasenspitze nach der Operation eine rötliche oder bläuliche Verfärbung zeigen.
Besondere Schwierigkeiten bereiten Schiefhasen, weil sie die Tendenz haben, nach der Begradigung in ihre alte Lage zurückzukehren. Hier muss auch die Nasenscheidewand mitkorrigiert werden, um dieser Neigung entgegenzuwirken.

Wenn die Nase äußerlich kleiner gemacht werden soll, so kann sie innerlich nicht größer werden. Unter Umständen muss dies einem zweiten, meist viel kleinerem Eingriff vorbehalten bleiben.
So wenig, wie zwei Nasenseiten und zwei Nasenlöcher vor der Operation absolut symmetrisch sind, werden sie auch nach der Operation oft nicht spiegelbildlich gleich sein. Mit geringfügigen, kaum wahrnehmbaren Asymmetrien muss man rechnen.

Bei einer Sattelnase verwendet man zum Aufbau Knorpel aus der Nasenscheidewand, dem der Ohrmuschel, der Rippe- oder Fremdknorpel. Während diese Implantate in den meisten Fällen formgerecht einheilen, erlebt man leider auch, dass sie abgebaut oder überhaupt abgestoßen werden.
Sehr seltene Ereignisse bei allen Nasenoperationen sind stärkere Nachblutungen oder Infektionen. Ebenso selten sind Druckstellen unter dem nach der Operation angelegten Gipsverband, weil sich diese meist rechtzeitig durch Schmerzen anzeigen.

Gelegentlich kommt es nach der Operation zu einem leichten Absinken der Nasenspitze, seltener zu einer bindegewebeartigen Anschwellung oberhalb der Nasenspitze.
Während es eine leichte Nasenkorrektur im eigentlichen Sinne nicht gibt, stellen viele Eingriffe an der Nase den Chirurgen vor ganz außerordentliche Schwierigkeiten. Für den Patienten selbst ist es erfahrungsgemäß unmöglich, diese richtig zu beurteilen. Wie Sie anhand der oben aufgezählten möglichen Komplikationen sehen können, ist es für den Operateur wichtig, die Dynamik des postoperativen Heilungsverlaufs zu kontrollieren. Das Operationsergebnis wird erst durch eine sorgfältige Nachbehandlung gesichert.

Extreme Kälte und Sonnenbestrahlung sollten vermieden werden für etwa sechs Monate.
Der Eingriff wird in Vollnarkose durch einen Fachanästhesisten vorgenommen.

Sollten Sie sich für einen Eingriff interessieren, so können Sie unter der oben angegebenen Telefonnummer einen Besprechungstermin vereinbaren. Sie haben dann die Gelegenheit, den Eingriff sowie Ihre Wünsche und Erwartungen mit dem Operateur ausführlich zu besprechen. Dieser wird Sie im Einzelnen über die Möglichkeiten und Grenzen der operativen Behandlung unterrichten. Diese Aufklärung beinhaltet nicht nur Art, Bedeutung und Folgen des Eingriffes in ihren wesentlichen Grundzügen, sondern auch den Hinweis auf die möglichen Komplikationen, wie sie u. a. auch oben beschrieben wurden. Ebenso haben Sie die Gelegenheit die Klinik zu besichtigen.
 
Behandlungsspektrum:

  • Hebung und/oder Senkung der Nasenspitze
  • Weitung oder Verengung der Nasenflügel
  • Korrektur einer Schiefstellung
  • Begradigung des Nasenrückens
  • Verschmälerung des Nasenrückens

Am Beginn des Arzt-Patienten-Kontaktes steht eine ausführliche Beratung. In dieser erfolgt eine Analyse z.B. der Nase, ich erkläre ausführlich die Operationsmethode, nehme detailliert zu Risiken und dem Heilungsverlauf Stellung und kann danach auch Aussagen zu den Erfolgsaussichten machen. Erst danach sollten Sie die Entscheidung über eine mögliche Operation treffen.
Wie wichtig eine ausführliche und ehrliche Beratung ist, kann nur beurteilen, wer sie auch bekommt!

Weitere, ausführliche Artikel zu diesem Thema finden Sie auch unter der Rubrik AKTUELLES


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